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Jiu-Jitsu

Jiu-Jitsu  



Die Bezeichnung "Jiu-Jitsu" ist in den Kampfkünsten ein häufiger Begriff und bezeichnet oft ganz verschiedene Systeme. Von der traditionellen Kriegskunst japanischer Samurai über moderne Selbstverteidigung bis hin zum Wettkampfsport sind verschiedene Begriffsbestimmungen bekannt und gängig. Informieren Sie sich im Folgenden über die Geschichte dieser Kampfkunst und über das Jiu-Jitsu-System der BAE - erfahren Sie auch unsere Definition und informieren Sie sich über die geistigen Pinzipien und die bekanntesten Großmeister dieser alten Kampfkunst.
 

Jiu Jitsu - die sanfte Kunst
 

Jiu-Jitsu, eine der ältesten, traditionellen japanischen Selbstverteidigungen, ist Anfang des 20. Jahrhunderts durch japanische Meister in Europa bekannt geworden. Entstanden aus den Kriegskünsten der Samurais, zählt Jiu-Jitsu zu den weichen(nachgebenden) Stilen. Der Jiu-Jitsuka versucht, die Kraft und die Bewegung des Angreifers für sich zu nutzen und ihm dabei nur so viel Schaden zuzufügen, wie unbedingt zu seiner Abwehr erforderlich ist.  Aus dem Jiu-Jitsu haben sich Ende des 19. Jh. bzw. Anfang des 20. Jh. die bekannten Budodisziplinen Judo und Aikido entwickelt. 

Jiu-Jitsu enthält Techniken aus dem

Ø      Judo (Würfe, Hebel, Würgegriffe etc.)

Ø     
Aikido (kreisförmige Ausweichbewegungen in Verbindung mit Hebeltechniken)

Ø      Karate (Tritte, Faust-/Hand- u. Ellenbogentechniken)
 

Jiu-Jitsu ist dementsprechend sehr vielseitig und eignet sich sehr gut für Kinder, die im Laufe eines regelmäßigen Trainings Selbstbewusstsein, soziales Verhalten, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Koordination und Fairness entwickeln.